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Schweizer Bürger sind empört: Flüchtlinge sollen in Luxusvilla mit Pool einziehen
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dpa 15 Kriegsflüchtlinge sollen bald in eine Pool-Villa in der Schweiz ziehen (Symbolbild)

Eine ehemalige Familien-Villa in der Schweiz wird kurzerhand zur Flüchtlingsbehausung. Eine Unverschämtheit, finden viele Schweizer – denn so viel Luxus brauchen Asylbewerber nicht, meinen kritische Eidgenossen.

In der Schweiz sorgt die Umfunktionierung einer Villa zum Asylbewerberheim für Unmut. Denn: So viel Luxus brauchen Asylbewerber nicht. Das zumindest findet der ehemalige Besitzer der Sechs-Zimmer-Villa, der 91-jährige Franz M. aus Oensingen - ungeachtet der Tatsache, dass er rund 1,2 Millionen Schweizer Franken für das Anwesen bekommen hat. Und knapp 80 Prozent der „Blick“-Leser stimmen ihm laut einer Online-Umfrage zu. Der Umbau sei reine Provokation!

Wie der „Blick“ berichtet, habe Franz M. das Luxus-Anwesen an die Gemeinde Oensingen verkauft, weil er und seine mittlerweile verstorbene Frau Marie gesundheitlich angeschlagen waren. Die Gemeinde habe ihm versichert, einen Werkhof auf dem Grundstück zu errichten. Dass die Villa inklusive Swimmingpool nun 15 Kriegsflüchtlinge aus Syrien aufnehmen soll, bringt den Rentner auf die Palme. Von der Gemeinde fühlt er sich hintergangen.

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Gemeinde „bleibt nichts anderes übrig“

Gemeindepräsident Markus Flury hingegen erklärt gegenüber der „Blick“, dass ursprünglich tatsächlich ein Werkhof geplant war. Das Problem: Schweizer Gemeinden müssen ein Asylbewerber-Aufnahmesoll von 41 Personen erfüllen, in Oesingen gibt es derzeit aber nur 22.

Um die Strafzahlung von jährlich 239.400 Schweizer Franken zu umgehen, habe die Gemeinde beschlossen, das 1,2 Millionen Franken teure Anwesen als Unterkunft herzunehmen. „Uns bleibt nichts anderes übrig“, klagt Fury im Interview. Den aufgebrachten Rentner und die Lesern der Zeitung versucht Gemeindepräsident Flury zu beschwichtigen: „Sie werden nicht leben wie in einer Villa“.

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