Artikel versenden

Artikel drucken

Artikel kommentieren



AAA

Querelen: Dinkhauser pfeift Mitstreiter zurück

07.08.2008 | 18:30 |   (Die Presse)

Rüge für Fritz Gurgiser: Eine Nulllohnrunde komme nicht in Frage.

Wien (red./APA). Fritz Gurgiser, Chef des Transitforums, ist einer der prominentesten Mitstreiter von Fritz Dinkhauser. Mit einem Kommentar in der „Tiroler Tageszeitung“ hat sich Gurgiser aber den Zorn Dinkhausers zugezogen. Gurgiser trat darin für eine Nulllohnrunde ein, damit die Mittelstandbetriebe entlastet werden.

Dieser Vorschlag weiche „völlig“ von seiner Meinung und der der Fraktion ab, so Dinkhauser. Gurgiser habe wohl geglaubt, einen „g'scheiten Kommentar“ machen zu müssen, so Dinkhauser. Er habe mit Gurgiser gesprochen, die Sache sei „bereinigt“. Es ist nicht der erste Konflikt: So hatte Gurgiser sich auch gegen eine bundesweite Kandidatur der Dinkhauser-Liste ausgesprochen.

Dinkhauser zog sich auch den Ärger der Postgewerkschaft zu: Dinkhausers Aussagen betreffend Unterstützung seiner Nationalratskandidatur durch die Gewerkschaft entbehrte jeglicher Grundlage, hieß es in einer Aussendung. Meinung Seite 35

("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.08.2008)


| Artikel versendenVersenden | Artikel DruckenDrucken | AAA Schriftgröße

Bookmarken bei [?]: Webnews Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen

8 Kommentare
 
1
 
Von raeter am 10.08.2008 um 09:12

dampfplauderer hoch 3

also Fritz

Von derpradler am 08.08.2008 um 19:36

der Dinkhauser

reagierte schon als A.K.-Pr. auf Kritik immer sehr agressiv. Ihm geht es mit dieser Wahl doch nur um den Streit, den er mit Staa hat noch mehr anzuheizen. Ob sich die Wähler dafür nicht zu schade sein sollten?!

Von Gast: pete am 08.08.2008 um 09:50

Solche Vorschläge

sind großartige Wahlhilfen - für die Konkurrenz ..

Von harbard am 08.08.2008 um 08:38

Dinkhauser pfeift Mitstreiter zurück

...jetzt kommt der "schwarze diktator" bei ihm durch!

Von Prolet am 08.08.2008 um 08:12

Sich selbst der Nächste - einer der den Dinkhauserschmäh noch nicht drauf hat!

Dinkhauser für die Menschen - mag sein, dass ihm die Machtgeilheit am eigenen Machtstreben behindert hat - wäre er ehrlich für die Menschen - verlangte er mehr, viel mehr Mitspracherechte für seine so sehr geliebten Menschen.

Er stirbt nicht am Kreuze, eher wird es ein Kreuz mit Scheinheiligket zurecht zu kommen.

Meine Meinung!

Von Staunton am 07.08.2008 um 21:43

Da Gurgiser sowieso nicht für alle Österreicher arbeiten will...

...wie er ja selbst bekannt gab, offensichtlich auch völlig disziplinlos ist (was die demokratische Mehrheit der Dinkhauserpartei will, scheint ihm völlig wurscht zu sein), er außerdem auch in Transitfragen bis jetzt eher völlig erfolglos los, wenn man sich die Transithölle anschaut, sollte die Dinkhauserpartei möglichst schnell auf ihn verzichten. Er bringt dieser Partei gar nicht. Sogar für Transitfragen könnte man Sicherheit Bessere und Erfolgreichere finden.

Antworten Von Staunton am 07.08.2008 um 21:53

Re: Da Gurgiser sowieso nicht für alle Österreicher arbeiten will...

Zusatz: Wobei man dem noch hinzufügen darf, dass Gurgiser offensichtlich Dinkhauser konterkarieren will. Denn dass Dinkhauser als ehemaliger Arbeiterkammerpräsident sein Brabbeln für Nulllohnrunden nicht gutheißen kann, hätte Gurgiser auch selbst wissen können, wenn er sein Hirn auch zum Denken verwendet.
Irgendwie scheint mir Gurgiser ein Kuckucksei anderer Parteien zu sein.

Antworten Antworten Von Gast: Hercule Poirot am 08.08.2008 um 08:44

Kuckuckseier

dürften jetzt die neue (alte) Masche sein, den Gegner fertig zu machen. Einschleusen eines Saboteurs der zuerst heftig gegen seine "Quelle" wettert, dann aber plötzlich "Stinkbomben" schmeißt.
Besonders lustig gehts ja da bekanntlich bei FPÖ-BZÖ zu.

Die alte Masche: Die Grünen unter den bürgerlichen Tollmann und Fux wurden damals schon von den Linken (SPÖlern zB Meißner-Blau) unterwandert.
Und nebenbei nur zur Erinnerung: Der Herausgeber einer österreich.ischen Zeitung war damals bei der Verleumdung von Schauspieler Ernst Fux mit seinem "Basta" am werken und unterstellte Fux mit 2500 Frauen geschlafen zu haben! Daraufhin mußte der bei den Grünen zurücktreten und dieser feine Herr wurde nach den Wahlen verurteilt, heute spielt er auf „seriös“.

 
1