Wien (red./APA). Fritz Gurgiser, Chef des Transitforums, ist einer der prominentesten Mitstreiter von Fritz Dinkhauser. Mit einem Kommentar in der „Tiroler Tageszeitung“ hat sich Gurgiser aber den Zorn Dinkhausers zugezogen. Gurgiser trat darin für eine Nulllohnrunde ein, damit die Mittelstandbetriebe entlastet werden.
Dieser Vorschlag weiche „völlig“ von seiner Meinung und der der Fraktion ab, so Dinkhauser. Gurgiser habe wohl geglaubt, einen „g'scheiten Kommentar“ machen zu müssen, so Dinkhauser. Er habe mit Gurgiser gesprochen, die Sache sei „bereinigt“. Es ist nicht der erste Konflikt: So hatte Gurgiser sich auch gegen eine bundesweite Kandidatur der Dinkhauser-Liste ausgesprochen.
Dinkhauser zog sich auch den Ärger der Postgewerkschaft zu: Dinkhausers Aussagen betreffend Unterstützung seiner Nationalratskandidatur durch die Gewerkschaft entbehrte jeglicher Grundlage, hieß es in einer Aussendung. Meinung Seite 35
("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.08.2008)


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