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Rémi Brague: „Das islamische Volk ist das belogenste“

21.04.2008 | 19:10 |  ANNE-CATHERINE SIMON (Die Presse)

Der Philosoph Rémi Brague spricht im Interview mit der "Presse" über die Neuentdeckung des Begriffs Kreuzzug im 19.Jahrhundert, die Grenzen des arabischen Einflusses auf das Abendland und die Ignoranz des Islam gegenüber dem Christentum.

Die Presse: Vor einiger Zeit gerieten Sie in einer französischen Fernsehsendung in Harnisch, als ein Herr erklärte, der Westen habe einen Großteil des antiken Wissens auf dem Umweg über die islamische Welt kennengelernt. Was hat Sie da so zornig gemacht?

Rémi Brague: Im neunten Jahrhundert wurden in Bagdad und anderen Gegenden viele griechische Werke zu Mathematik, Medizin, Philosophie, Astronomie und Astrologie ins Arabische übersetzt. Als der Westen Ende des elften Jahrhunderts anfing, sich für diese Dinge zu interessieren, war es in den von den Arabern eroberten Gebieten, in Spanien oder Sizilien, praktisch, die Werke aus dem Arabischen zu übersetzen, wenn man das griechische Manuskript nicht fand. Früher wurde dieser arabische Einfluss vernachlässigt. Jetzt wird er übertrieben. Man sollte aber einen Irrtum nicht durch einen gegenteiligen Irrtum ersetzen, sondern durch das Gegenteil eines Irrtums. Spricht man vom Beitrag des Islam zur Entwicklung der abendländischen Kultur, wie es derzeit geschieht, muss man außerdem klarmachen, was man meint. Meint man die vom Islam geprägte Zivilisation, stimmt es. Meint man den Islam als Religionsgemeinschaft, war der Beitrag gleich null.

Inwiefern?

Brague: Kein einziger arabischer Übersetzer des neunten Jahrhunderts war Muslim. Es waren alles Christen, bis auf ein oder zwei, die der Gemeinschaft der Sabier angehörten. Auch sonst sind keine Muslime bekannt, die zu Studienzwecken eine nichtislamische Sprache gelernt hätten. Mit einer einzigen Ausnahme im elften Jahrhundert – Alberuni, ein Philosoph, den ich sehr bewundere, dessen Orthodoxie man allerdings bezweifeln kann. Er hielt sich am Hof des afghanischen Prinzen Mahmud von Ghazni auf. Dieser Herrscher sammelte Gelehrte, wie andere Marken sammeln, sie durften seinen Hof nicht verlassen. Als der Prinz in Indien einfiel, profitierte Alberuni aber davon, um Sanskrit zu lernen und mit den dortigen Gelehrten zu diskutieren. Er schrieb sogar ein wunderbares, ganz objektives Buch über die Welt der Hindus. Aber das war die Ausnahme, die die Regel bestätigt.

Woher kommt die von Ihnen kritisierte neue Überbewertung des „islamischen“ Beitrags zur Entwicklung des Abendlands: von muslimischen Wissenschaftlern?

Brague: Im Allgemeinen ist es eher die gegenteilige Bewegung – die islamische Welt holt sich von westlichen Wissenschaftlern die Argumente, die es ihr erlauben, sich selbst ernst zu nehmen. Das war auch schon früher so, bestes Beispiel dafür ist ein Buch der radikal antichristlichen Religionswissenschaftlerin und Nationalsozialistin Sigrid Hunke, die auch für das SS-Ahnenerbe gearbeitet hat. Sie stellte den Islam als virile Religion dem Christentum als verweichlichter Sklavenreligion gegenüber. Was den entscheidenden Beitrag des Islam zur abendländischen Kultur betrifft, erstaunt mich nur, wie sehr sich diese Legende derzeit unter Amateur-Islamexperten verbreitet. Die Zahl der Islamexperten hat sich erstaunlicherweise zwischen dem 10. und 12. September 2001 verzehnfacht. Heute muss man unterscheiden zwischen Islamwissenschaftlern und denen, die sagen, dass sie Islamwissenschaftler sind – das sind ganz und gar nicht dieselben.

Wenn sich islamische Länder schmeichelhafte Zuschreibungen aneignen, müsste dasselbe auch mit negativen westlichen Selbstbildern funktionieren. Ist nicht auch das Bild des „Kreuzzugs“ ein westliches Exportprodukt?

Brague: Ja, das ist sogar ein besonders spannendes Beispiel. Die muslimische Welt hatte die Kreuzzüge völlig vergessen. Erst im 19.Jahrhundert hat eine ins Arabische übersetzte französische Geschichte der Kreuzzüge von einem gewissen Joseph François Michaud sie wieder daran erinnert. Der arabische Übersetzer musste dabei neue Wörter für Kreuzzug und Kreuzfahrer finden, das Arabische hatte gar keine dafür! Ein Grund dafür ist, dass die Araber, Türken, Kurden seinerzeit den neuen Charakter dieser Kriege nicht erkannten. Sie waren seit Jahrhunderten im Krieg mit Byzanz, und in der byzantinischen Armee kämpften auch europäische Söldner – da dachten sie, diesmal sind es halt ein bisschen mehr Europäer als sonst. Der zweite Grund: Nicht die Kreuzfahrer haben den Kalifen von Bagdad schlaflose Nächte bereitet, sondern die Fatimiden in Ägypten. Der Ruhm des Saladin, den wir auch aus Lessings „Nathan der Weise“ kennen, kommt in erster Linie von seinem Sieg über die Fatimiden, der Sieg über die Kreuzfahrer war eher Nebensache. Ein großer Teil des Bildes, das man im Mittleren Osten von den Kreuzzügen hat, ist also eine vom Westen inspirierte Rekonstruktion. Völlig absurd wird es, wenn die Kreuzzüge als erste Etappe der Kolonialisierung gesehen werden. Das islamische Volk ist das belogenste Volk der Welt. Und wenn Dummköpfe wie Bush dann auch noch von Kreuzzug sprechen... Das war, wie immer, genau das, was er nicht hätte sagen sollen.

Meinen Sie, dass Europa den eigenen Selbsthass exportiert?

Brague: Ja, Europa ist dazugekommen, sich selbst zu hassen, aufgrund einer, wie ich theologisch sagen würde, Reue ohne Absolution. Sklaverei, Inquisition, Kreuzzüge, Eroberung Südamerikas, die ganze europäische Geschichte wird als eine unendliche Folge von Verbrechen gesehen. Was nicht falsch ist. Aber man zeige mir eine Zivilisation, die die Möglichkeit hatte, auf andere Einfluss auszuüben, und die nur Gutes gebracht hätte. Stellen Sie sich einmal den liebsten aller Elefanten und die böseste aller Mäuse in einem Porzellangeschäft vor. Was wird passieren? Gut, Europa war kein sehr lieber Elefant – aber es war ein Elefant.

Europas historische Eigenart liegt für Sie in seiner „exzentrischen Identität“, der neugierigen Aneignung von Fremdem, ohne es zu zerstören, wie es die Römer mit der griechischen Kultur taten. Kann diese „exzentrische Identität“ nicht auch selbstzerstörerisch werden, wenn die Standfestigkeit dafür fehlt?

Brague: Eine sehr gute Frage. Die Fähigkeit, in sich kulturelle Elemente zu behalten, ohne deren Andersheit zu zerstören, setzt voraus, dass man im Frieden mit sich ist. Sind Sie das nicht, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder Sie schotten sich ab, oder Sie nehmen alles auf, im unbewussten Wunsch, das Fremde möge einen zerstören. Europa nähert sich dem Punkt, wo es nicht einmal mehr akzeptieren kann, dass es anders ist. Lassen Sie mich noch ein Bild verwenden: Im Meer gibt es Quallen, Muscheln, Wirbeltiere. Wenn wir keine Qualle sein wollen, können wir eine Muschel sein. Dann sind wir geschützt, aber unbeweglich, außen hart, innen weich. Oder aber wir sind gescheit genug, den Panzer zu verinnerlichen, ein Wirbeltier zu werden. Das macht uns viel verletzlicher, aber gibt uns auch eine unglaubliche Beweglichkeit. Im Moment fürchte ich, dass Europa entweder Qualle oder Muschel wird.

Boomende Koranlektüre, das Interesse an Mohammed-Biografien deuten darauf hin, dass Europa die Neugier noch nicht vergangen ist.

Brague: Was die Religion betrifft, gibt es eine strukturelle Asymmetrie. Das Christentum weiß nicht, wo es den Islam hingeben soll, das führt zu Misstrauen, aber auch Interesse. Der Islam dagegen glaubt genau zu wissen, was das Christentum ist, der Koran sagt es ja. Es ist für ihn ein überwundener alter Hut. Deswegen gibt es auch kaum Muslime, die das Christentum wirklich gut kennen. Den Dialog macht das nicht einfacher.

BRAGUE: Europäischer Denker mit Kenntnis des Orients

1943 in Paris geboren, studierte Rémi Brague Philosophie, klassische Sprachen, später Hebräisch und Arabisch. Seit 1990 ist er Professor für mittelalterliche und arabische Philosophie an der Universität Paris I, am Centre de recherche Tradition de la pensée classique; seit 2002 ist er zudem Inhaber des Guardini-Lehrstuhls für Philosophie der Religionen Europas an der Universität München. Weitere Lehrtätigkeiten auch in Pennsylvania, Boston, Lausanne und Köln.

Schwerpunkte seines Denkens sind die klassische Philosophie der Antike (Platon und Aristoteles) sowie die mittelalterliche hebräische und arabische Philosophie. Er ist auch als Übersetzer aus dem Deutschen, Englischen, Hebräischen und Arabischen tätig. In seinen späteren Werken beschäftigte sich der universal gebildete Religionsphilosoph verstärkt mit der Identität Europas, den Ursprüngen dieses Kontinents und seinen gegenwärtigen Krisen.

Werke auf Deutsch: „Die Weisheit der Welt“ (2005), „Europa. Eine exzentrische Identität“ (1993), „Vaterland Europa“ (1997, mit Peter Koslowski), „Das Europa der Religionen“ (1996), „Alchemie, Ketzerei, Apokryphen im frühen Islam“ (1994). [Clemens Fabry]

("Die Presse", Print-Ausgabe, 22.04.2008)


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37 Kommentare
 
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Von generator am 23.04.2008 um 10:47

Der türk. Schriftsteller TURAN DURSUN:

„Während der Intellekt und die Wissenschaft im Licht stehen, steht Religion und Glaube in der Dunkelheit. Die Maßstäbe des Verstandes und der Wissenschaft sind greifbar. Sie stützen sich auf die Beobachtung, den Versuch und die Objektivität-
Somit wird klar, wie man der Religion begegnen muss, nämlich genau so wie man sich der Dunkelheit stellt. Um die Dunkelheit zu bekämpfen braucht man Licht. Dieses braucht man ebenfalls wenn man die Religion bekämpft…“

Dies waren die Worte von Turan Dursun im Vorwort seines 1. Buches. 3 Monate bevor er am 4. Sept. 1990 durch 7 Kugeln der Scharia ermordet wurde. Er wusste, er würde ermordet werden und hatte gesagt:

„Soll ich die Wahrheit eines Tages mit in mein Grab nehmen nur um in Frieden weiterleben zu können, oder soll ich den Tod in Kauf nehmen um dem Volk die Wahrheit zu sagen?“

Als intellektueller und mutiger Mensch beschloss er den zweiten Weg zu gehen.

Turan Dursun Sitesi:
http://tinyurl.com/6jbgdv

Antworten Von generator am 23.04.2008 um 19:11

Was hat den Islamwissenschaftler

u. Humanisten Turan Dursun bewogen, dem Islam den Rücken zu kehren?

Er erkannte, dass einige Verse im Koran, jenseits jeglichen Verstandes entsprungen sind.

Er studierte das alte u. das neue Testamen u. kam zu dem Ergebnis, dass viele Verse im Koran aus diesen 2 Büchern kopiert worden waren.

Weil er ein Wissenschaftler war, dessen Liebe zur Realität größer war als sein Glaube.

Einige Artikel von T. Dursun:

• DER MOND HABE SICH IN ZWEI GETEILT, EINE HÄLFTE SEI ZUR ERDE GEFALLEN
• WO IST DER GOTT DES KORAN?
•MOHAMMED'S SEXUALLEBEN
• ISLAMISIERUNG DURCH BESTECHUNG
• DIE SATANISCHEN VERSE SIND EINE REALITÄT DES ISLAM
• EIN GOTT, DER SEINE MEINUNG ÄNDERT
• ALLAH’S VERWÜNSCHUNGEN

• DIE ORIGINALE DES KORAN GIBT ES NICHT, SIE WURDEN VERBRANNT
• İSLAM UND GEWALT
• WARUM TÜRKEN LAUT ISLAM KEINE RICHTIGEN MOSLEMS WERDEN KÖNNEN
ZARATHUSTRISMUS, EINE DER GLAUBENSQUELLEN DES ISLAM

Deutsch:
http://tinyurl.com/6jbgdv

Türkisch:
http://tinyurl.com/3qxcx7

Antworten Von William of Orange am 23.04.2008 um 15:25

steht Religion und Glaube in der Dunkelheit

seien Sie sich da nur nicht so sicher

Von Gast: eg am 22.04.2008 um 21:31

Islam, eine tödliche Ideologie!

Je mehr der Islam bekannt wird, desto mehr wird er in den aufgeklärten Staaten abgelehnt. Wenn der Zweifel im Denken der Menschen vorhanden ist, gibt es keinen Islam, - nur wo es das zweifelnde, denkende Hirn nicht mehr gibt, ist der Islam möglich.

Antworten Von Gast: daten am 23.04.2008 um 08:12

Re: Islam, eine tödliche Ideologie!

So ist es.
Schauen Sie:

http://tinyurl.com/2o2wof

Zitat aus dem Link:
"• führte Kriege, zwang Menschen, ihren früheren Glauben abzulegen, ließ Gefangene köpfen. Das Siegen allein reichte ihm nicht: Er raubte auch den Besitz der Besiegten oder ließ deren Haus, Hof und Baumbestand in Brand stecken
• heiratete als 52-Jähriger ein Kind
• hielt über ein Dutzend Frauen, die er z.T. von seinen Raubzügen gegen andere Stämme als Kriegsbeute mitgebracht hatte; nachdem ihre Familien ermordet worden waren, nahm er sie als Ehefrauen oder Sklavinnen in seinen Harem auf
• ließ vom Glauben Abgefallenen kreuzweise Hand und Fuß abhacken; er ließ sie verdursten
• ließ seine Kritikerinnen und Kritiker, Dichterinnen und Dichter ermorden, und versprach den Mördern große Belohnung im Jenseits. "

Nun frage ich Sie: Warum sollte Gott jemanden der so viel Böses tut und so viel Leid verursacht als Profetten auswählen?

Zum Vergleich:
http://tinyurl.com/3s56kz

Antworten Antworten Von generator am 24.04.2008 um 01:19

Re: Re: Islam, eine tödliche Ideologie!

Wahre Worte.

Danke für deinen Kommentar.

Antworten Antworten Von Gast: Kiotari am 23.04.2008 um 10:34

Re: Re: Islam, eine tödliche Ideologie!

Weil Gott nicht in menschlichen Kategorien denkt? Im Ernst: Ich bezweifle nicht, dass Gott mit Mohamed gesprochen hat, aber manchmal hat der Prophet offenbar nicht gut zugehört.

Von William of Orange am 22.04.2008 um 17:43

man zeige mir eine Zivilisation, die die Möglichkeit hatte, auf andere Einfluss auszuüben, und die nur Gutes gebracht hätte.

Mahabharata (sanskrit für großes Indien) in der Vorvedischen Zeit, eine der ältesten Hochkulturen unserer Erde... 3000 BC, wem haben die Schaden zugefügt?

Von Gast: BALDUR am 22.04.2008 um 15:59

Erschreckend

auf welchem Niveau viele hier die Welt wahrnehmen ...

Von dojon86 am 22.04.2008 um 12:07

Geschichtsschreibung

Das einzige worin ich nach der Lektüre des Artikels bestätigt wurde, ist, daß Geschichtsschreibung immer mehr zu einer Unterart der Fantasy Literatur geworden ist. Und zwar der Abteilung Fantasy, Untergliederung politische Pädagogik.

Von jokaor am 22.04.2008 um 10:53

das islamische volk...

lieber herr philosoph....remi brague!

ich glaub, du hast dich verschrieben statt belogenste sollte es wohl verlogenste heissen -oder?
solltest du es doch so geminet haben wie geschrieben, dann muß ich dir leider sagen...hättest du geschwiegen, wärst ein philosoph geblieben....
jko

Antworten Von mannimmond am 22.04.2008 um 14:49

Re: das islamische volk...

Gemeint ist offenbar Folgendes:

Das Volk wird BElogen, VERlogen sind diejenigen, die die entsprechenden Behauptungen (wie z.B. dass der Westren seine kenntnis des antiken Wissens dem Islam verdanke) in die Welt setzen.

Antworten Antworten Von mannimmond am 22.04.2008 um 14:51

Re: Re: das islamische volk...

Sollte natürlich heißen "Westen" bzw. "Kenntnis"

Antworten Von m4st4 am 22.04.2008 um 12:38

Re: das islamische volk...

omfg

Von Peregrin am 22.04.2008 um 10:51

Das Christentum weiß nicht, wo es den Islam hingeben soll,

"Das Christentum" weiss natuerlich schon seit dem 7. Jhd., wo es den Islam hintun soll, naemlich zu den verurteilten Irrlehren. Leider bekommen die Vertreter des Lehramts auch in dieser Frage heutzutage in der Oeffentlichkeit den Mund nicht auf.

Von Gast: gunter-f am 22.04.2008 um 06:50

Hoffnung??

Zumindest ein gebildeter Mann der die Wahrheit auzusprechen wagt. Dürfen wir hoffen, daß es ein Erwachen der Eliten in Europa gibt - bevor es zuspät ist?

Das Fußvolk erkennt in zunehmender Zahl die Fehlentwicklung; trotz der Tabuisierung durch die linke Jagdgesellschaft.

Von Gast: Beobachter am 22.04.2008 um 06:38

Der kulturelle "Beitrag" des Islam

ist vor allem die Zerstoerung des Kulturzentrums des Mittelalters, naemlich Konstantinopel und das Ost-Roemische Reich. Damit haben sie deutlich mehr Wissen und Kultur zerstoert, als sie je durch Ubersetzungen aus dem Griechischen "gerettet" haben. Der "Verdienst" des Islam ist einzig und alleine eine gewisse Zivilisierung der seit Urzeiten gefuerchteten Wuestenbewohner.... Und dort haett er auch bleiben sollen, der Islam, in der Rub Al Kali (Heist leerer Ort, wo nix is)

Antworten Von 17und4 am 22.04.2008 um 13:11

Re: Der kulturelle

den Brand des alexandrinischen Bibliothek nicht zu vergessen!

Antworten Antworten Von Gast: N:N am 22.04.2008 um 13:50

Re: Re: Der kulturelle

Nix auskennen aber posten

Von Condor am 22.04.2008 um 05:02
Von generator am 22.04.2008 um 01:38

Selbstkritik.

Westliche Fürsprecher des Islam verkennen oder unterschlagen bewusst, dass bei uns z.B. gegenüber den Kreuzzügen und der Inquisition eine sehr kritische u. ablehnende Haltung eingenommen wird.

Ganz anders verhält sich dagegen der Islam zu seiner eigenen Gewaltgeschichte.

So tut sich der Beitrittswunschkandidat der Linken Multikultis, die angeblich so moderne Türkei, unheimlich schwer damit, den Genozid an den Armeniern einzugestehen.

Das ist aber genau die Haltung, die der islam. begründeten Tradition entspricht, nämlich die eigene Geschichte, was Kriege, Eroberungen und Verbrechen betrifft, zu glorifizieren.
Eine selbstkritische Haltung wie im Westen gegenüber den Kreuzzügen ist im Islam vollkommen unbekannt und auch undenkbar.

Denn sie stünde im Gegensatz zu den vorgelebten Verhaltensweisen des Propheten und somit zur Kernbotschaft des Islam.

Die islam. Gelehrten wissen ganz genau, dass ein kritisches Hinterfragen des Islam seinen Niedergang herbeiführen würde.

Antworten Von Gast: G.Papagallo am 22.04.2008 um 11:04

Re: Selbstkritik.

Sie verwechseln - und damit sind sie bei weitem nicht alleine - Religion und Kultur. Auch Christliche Kulturen wie die USA oder Serbien, Rusland etc neigen dazu ihre Verbrechen als Heldentaten zu glorifizieren, als Notwendigkeit zu begründen oder zu negieren. Besispielsweise sei hier der Abwurf der Atombombe auf Hiroschima und Nagasaki erwähnt, welche in den USA immer noch als gerechtfertigt angesehen werden, obwohl Japan bereits um Friedensverhandlungen angesucht hatte.
Niemand würde dieses Verhalten dem christlichen Kulturkreis zuschreiben. Auch der Islam - und ich empfehle Ihnen die Lektüre des Kuran - ruft letztlich zum Frieden auf. Wie das Christentum auch, steht der Islam natürlich auf dem Fundament der Landessitte und sind viele Aspekte dessen was wir mit dem Islam verbinden (zb Vielweiberei) Elemente der vorislamischen Landessitte.

Antworten Antworten Von michaelcollins am 22.04.2008 um 13:23

Re: Re: Selbstkritik.

nachtrag: wenn sie sich wirklich über den islam informieren wollen, empfehle ich:

www.islam-deutschland.info

und zusätzlich das darin enthaltene blog mit übersetzungen von robert spencers koransurenkommentare.

mfg
mc

Antworten Antworten Von michaelcollins am 22.04.2008 um 13:17

Re: Re: Selbstkritik.

sie empfehlen die lektüre des koran. offensichtlich haben sie ihn nicht gelesen, denn gerade das beispiel, das sie anführen, vielweiberei, ist im koran und den hadithen verankert.

allah hat mohmmed direkt via sure gestattet, mehr als vier ehefrauen zu haben, im gegensatz zu den anderen moslems. und nebenfrauen unbeschränkt, weil sie sklavinnen sind.

nebenbei bemerkt, die lieblingsfrau aisha hat auch schon gemeint, allah sei ein sehr guter gott, der mohammed immer dann eine sure schickt, wenn er sie braucht. so ganz war sie von seinen visionen nicht überzeugt :)

mfg
mc

Antworten Antworten Von michaelcollins am 22.04.2008 um 13:12

Re: Re: Selbstkritik.

sie haben recht. der koran ruft zum frieden auf. nämlich dann, wenn die gesamte welt islamisiert ist, dann ist frieden.

im moment gibt es das haus des friedens, die islamischen länder und das haus des krieges, alle anderen, ausser die vertragsländer sind, wie österreich zum beispiel, das dazu ausersehen ist, islamisch übernommen zu werden.

der koran kennt keinen frieden, die ungläubigen sind zu töten oder zur konversion zu zwingen, die christen und juden als buchbesitzer können vielleicht einen geduldeten status als dhimmis haben, können, muß aber nicht.

wissen sie, es kennen sich zu ihrem leidwesen immer mehr menschen, die die zukunft mit sorge betrachten, im koran und den hadithen oft besser aus als moslems.

daher lasse ich ihnen das nicht durchgehen. der islam ist nicht frieden, er ist unterwerfung. gäubige unterwerfen ungläubige, männer frauen, gläubige unterwerfen sich allah.

der koran kennt über 200 stellen, die zur gewalt gegen ungläubige aufrufen. nix frieden.

 
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