Finanzkrise? Jetzt kaufe ich Aktien!
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Das ist jetzt nicht umbedingt eine revolutionäre Aussage von Herrn Harnasch. Klar kauft man dann, wenn es am billigsten ist und die Rettungspakte waren schon lange abzusehen und damit ein bald einsetzender Aufwärtstrend.
Und zu dem "Bloß kein Geld in den Markt pumpen": Es geht hier wohl kaum darum, ob irgendwo Menschen sitzen, die Produkte herstellen. Die Firmen, für die diese Leute arbeiten sind zum überwiegenden Teil in Aktienmärkte involviert. Da hilft dann eine reibungslos laufende Produktion wenig.
Und als aller Letztes noch eine grundlegende Aussage: Dass Firmen, die Gewinne machen, trotzdem an der Börse versagen können, weil es weniger Gewinn war, als letztes Jahr oder nur als erwartet wurde, ist ein großer Mißstand. Selbst der Dümmste sieht, dass es nach der Logik niemals ein Ende gibt und es früher oder später bei jedem Konzern auf Kosten der Beschäftigten oder Kunden gehen wird. Unter anderem ein Grund, warum ein Konzern wie die Bahn dort nichts verloren hat. Diese Aussage klingt vielleicht populistisch. Doch das macht sie nicht weniger wahr.
Also dass Die Zentralbanken jetzt die Leitzinsen nicht erhöhen, und so wie harnasch hier behauptet "feuer mit öl bekämpfen würden" ist richtig, schließlich ham die ZB genau das 1929 gemacht, was die damalige krise nur noch weiter angefacht hat, weil die liquidität sank!
Antworten So nicht!
Ok. Da bin ich ganz bei dir. Aber wie schon geschrieben ist es wohl schwierig in dieser Kürze präzise zu bleiben. Ich denke dass hier einfach künstlich Nachfrage geschaffen wurde, die aber niemals gedeckt werden konnte. Man hat sich schlicht und einfach nicht an die Regeln gehalten und somit musste das Finanzsystem irgendwann kollabieren. Kapitalismus heißt ja nicht, dass jeder machen kann was. Gewisse Spielregeln müssen eben eingehalten werden!
Antworten So nicht!
Überheblichen Stuss in einem Blogg reden kann leider heut zu Tage auch jeder, auch wenn es damals nicht anders war, nur eben, dass das weniger gemacht haben. Die Chance auf gerechtigkeit sehe ich gerade im Kapitalismus und in der Globalisierung: die Fleißigen und Klugen, auch in der Dritten Welt haben die Chance einen angemessenen Lebensstandart zu erreichen. Das einzige, was dies bis jetzt verhindert hat waren fehlende Mittel zu einer Globalisierten Welt (Technik und Transport), die abschottung der ertsen Welt durch Zölle und natürlich die verschiedenen Startbedingungen. Da kein anderes System über lange Zeit eine gerechtere Wirtschaftsordnung hervor gebracht hat als der Kapitalismus, sehe ich keine andere Alternative und somit ist der Kapitalismus das beste System. Zumindst ist noch keine besserer Weg der Regulierung des Marktes gefunden worden als Angebot und Nachfrage.
Antworten So nicht!Also Gerechtigkeit ist für mich, dass jeder Mensch die selben Chancen hat. Und das ist im Kapitalismus ganz und garnicht so! Die Reichen werden immer und die Armen immer Ärmer.
Das der Kommunismus besser ist sag ich ja net. Der is nicht realisierbar.
Im Moment ist der Kapitalismus die beste Staatsform und ich denke sie wird es auch auf lange Zeit bleiben. Nur werden wir vielleicht ein paar Änderungen in den Systemen der Marktwirtschaften sehen!
Aber auch das seh ich nicht in naher Zukunft.
Wenn man diesen Anspruch hat, dürften Kommentare von ein bis zwei Minuten Länge wohl zu kaum einem Thema mehr möglich sein.
Du hast dennoch sicher grundsätzlich recht - das Thema Gerechtigkeit ist sehr vielschichtig und wird sowohl von den Linken mit dem gebetsmühlenartigen Ruf nach einer ebenfalls kaum erklärten sozialen Gerechtigkeit, als auch sicher von Herrn Harnasch in dem Beitrag etwas zu selbstverständlich verwendet.
Da hast du mich missverstanden. Es geht weder um Kapitalismuskritik noch um eine vermeintlich richtige Auffassung von Gerechtigkeit (diese Debatte ist endlos). Kritikwürdig war die unzureichende Darstellung im Video. Der Begriff "Gerechtigkeit" ist schlicht und ergreifend zu abstrakt und zu vielschichtig, als dass man ihn so lapidar wie hier verwenden könnte. Gerechtigkeit kann man auf rechtsstaatlicher, grund- und menschenrechtlicher Ebene betrachten, im Bezug auf Verteilung von Einkommen und Vermögen in einer Gesellschaft, man kann es im Sinne angemessener ("angemessen" ist hierbei auch wieder Auslegungssache) Entlohnung für Tätigkeiten sehen, usw.
Ohne also zu sagen, was den Kapitalismus so "gerecht" macht, was in seinem Falle unter "gerecht" zu verstehen ist, bleibt Harnaschs Aussage eine völlig wertlose Phrase. Das bedeutet gleichzeitig aber auch nicht, dass sie zwingend falsch sein muss.
Mein Kommentar
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