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09. Februar 2008
Deutsche Post macht virtuellen Laden in Second Life zuAm kommenden Mittwoch wird die Deutsche Post ihren virtuellen Auftritt in Spiel 'Second Life' beenden. Dies wird die 'Welt am Sonntag' in ihrer kommenden Ausgabe bekannt geben. Als Begründung gab man die mangelnde Nutzung des posteigenen Serviceangebots an. Das Spiel werde nicht von der breiten Bevölkerung genutzt, die Bedienung sei oftmals zu kompliziert und die technischen Anforderungen an die Computer zu hoch. Die Deutsche Post hatte ihr Angebot erst im Mai letzten Jahres gestartet. Zu einem Zeitpunkt, als dort noch Euphorie herrschte, konnte man auf "Post Island" Postkarten aus der virtuellen in die reale Welt schicken. Mittlerweile stellt sich vielen Unternehmen die Frage nach dem realen Nutzen. Mehrere andere deutsche Unternehmen waren in der Vergangenheit schon abgesprungen, so auch der Sportartikelhersteller Adidas im Sommer 2007. Um Second Life als Werbeplattform zu etablieren, ist die Zahl der aktiven Nutzer nach Meinung vieler Experten schlichtweg zu gering. Zwar gab es im Dezember in Deutschland 665.000 registrierte Nutzer, davon hat aber nur ein Bruchteil (42.000 Personen) ihre Avatare mehr als eine Stunde im Monat benutzt. (Via de.internet.com & pressetext.com) Verwandte News
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