Journalistenschredder…

Paid Content funktioniert, aber…

Veröffentlicht in Nicht kategorisiert by ugugu am Januar 9th, 2009

So hab ich mir das noch gar nicht überlegt. «Paid Content» funktioniert. Das Problem: Google findet die Inhalte nicht mehr. So der amerikanische Journalistikprofessor Jay Rosen, den ich in diesem Blog auch schon das eine oder andere Mal erwähnt habe, über das gescheiterten Bezahlmodell der «New York Times», im NZZ-Interview:

«An diesem Projekt hat die «Times» tatsächlich Geld verdient, es wurden sogar die geplanten Umsatzziele erreicht, was bedeutet, dass es genügend willige Abonnenten gab. Allerdings bemerkten die «Times»-Leute schnell, dass noch viel mehr Nutzer über Suchmaschinen auf ihre Seite gelenkt werden, so dass sie besser damit fuhren, ihre Archive kostenfrei zu öffnen.»

Was zumindest solange ein Problem bleiben wird, als Klicks als die einzig und allein seeligmachende Internetwährung gilt. Aber auch danach wird man ja irgendwie gefunden werden wollen - nüch? Fast noch wichtiger scheint mir hingegen diese Feststellung:

«Journalisten sind abhängige Geschöpfe, denn sie glauben immer noch an einen «Big Daddy» im Hintergrund. Sie haben «Big Daddy» zwar nie über den Weg getraut, aber immer daran geglaubt, dass er für Werbeanzeigen sorgt, Büros bereitstellt, die Druckereien zur Verfügung stellt und sich um alles kümmert. Sie dachten, sie hätten ein Recht dazu, in Ruhe gelassen zu werden, um ihre Berichterstattung zu erledigen. Das ist eine ganze Weile gutgegangen, aber einen «Big Daddy» gibt es jetzt nicht mehr. Und jemand anderen, der ihre Probleme löst und sie unterstützt, wird es künftig auch nicht geben.»

Tja, so ist das nun mal.

Verleger sind gierig wie Banker…

Veröffentlicht in Nicht kategorisiert by ugugu am Januar 8th, 2009

…und wissen nix über Zeitungen. Da sag ich nur: Widersprich nie einem Kriegsveteranen. Und noch etwas können Journalisten von Arnold Hadwin lernen: «There are a lot more stories to be gained when you’ve got a sten gun and a notebook in your hand, than just a note book!»

Nur von Blogs hat der Mann keine Ahnung…

Reichtum mit oder ohne Leistung

Veröffentlicht in Nicht kategorisiert by ugugu am Januar 8th, 2009

Achtung, das ist jetzt so eine Art Psychotest…bitte mit Ja oder Nein Antworten

  • Bist Du selbstbewusst?
  • Verfügst Du über ausserordentliche Fähigkeiten?
  • Glaubst Du fest daran, dass in der Krise ein Türchen für dich aufgeht?
  • Findest Du, man sollte aus dem Staat Gurkensalat machen?
  • Bist Du fest überzeugt, dass der Markt alles wieder ins Lot rückt?
  • Findest Du, der Staat darf höchstens regulieren, aber NIEMALS eingreiffen?

Wer vier oder mehr Fragen eindeutig mit Ja beantwortet hat, dem gratuliere ich mal prophylaktisch: Ihr könnt euch jetzt zurücklehnen, schon mal die Jacht chartern, oder einfach in Rente gehen. Ihr seit nämlich stinkreich, oder solltet es zumindest sein; denn so denken offenbar alle Leute, die fette Rückstellungen auf ihrem Bankkonto haben. Stand kürzlich in der «Sonntagszeitung» - sehr interessantes Interview, übrigens.

Ein kleines Vermögen ist ja grundsätzlich nichts unanständiges. Etwas finde ich jedoch, dürfte sich der eine oder andere Nachwuchs-Dagobert durchaus hinter die Ohren schreiben: Nicht aller Reichtum ist einzig und allein aufgrund übersinnlicher Fähigkeiten und nur dank unmenschlichem Fleiss angehäuft worden.

Für Ausnahmetalente mag dies zwar zutreffen: Roger Federer oder Nicolas Hayek kommen mir in den Sinn. Aber auch Sportler sind in der Regel auf ein Team, und Unternehmer auf ausserordentliche Leistungen ihrer Mitarbeiter angewiesen. Bei einer Vera Dillier oder einem Daniel Vasella hingegen (je neureicher, desto schnöselhafter) kriege ich hingegen automatisch Magenkrämpfe, wenn ich höre, wie sehr solche Leute selbst davon überzeugt sind, den ganzen wirtschaftlichen Erfolg einzig und allein aufgrund ihrer geistigen Megakompetenz erarbeitet zu haben.

Vielleicht muss man es mal in aller Deutlichkeit sagen: Ficken, geschickt heiraten, erben, oder einfach die richtigen Freunde zu haben sind keine ausserordentlichen Leistungen. Im Lotto zu gewinnen übrigens auch nicht.

Nachdem wir das nun geklärt haben, möchte ich auf folgenden Pflicht-Podcast hinweisen:

[DRS 2 Kontext: Reichtum ohne Leistung - Erben ohne Grenzen? Interview mit dem Ökonomen, Statistiker und Autor von «Reichtum ohne Leistung» Hans Kissling sowie mit der Philosophin und Ethikerin Barbara Bleisch.]

Die irrelevante Schalfrage

Veröffentlicht in Nicht kategorisiert by ugugu am Januar 5th, 2009

Damals in der Schule hatten wir alle ein«Palästinensertuch». War halt grad so Mode, wie heute vielleicht ein Iphone oder, oder - ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung was heute unter Teenagern an Modeaccesoirs grad so angesagt ist. Was mir aber absolut nicht in den Kopf will: Wie kommen die Chefs von SF-DRS auf die absurde Idee, als Fernsehzuschauer würde man vom hundskomunen Reporterschal (meist aus feinen Stoffen und unter Korrespondenten auf sämtlichen TV-Kanälen derzeit mindestens so angesagt wie damals bei uns auf dem Pausenhof das Palästinensertuch) auf eine wie auch immer gelagerte Sympathie des Berichterstatters schliessen? Im Nahen Osten herrscht Krieg, es sterben MENSCHEN und ihr kümmert euch um solch irrelevanten Pipifax. Schämt euch.

Eine harte Lektion für die Antikrähenpartei

Veröffentlicht in Nicht kategorisiert by ugugu am Januar 5th, 2009

Von Krähen lernen heisst: Sich kulturellen und wirtschaftlichen Veränderungsprozessen geschickt anzupassen. Alles was es dazu braucht, ist ein Denkapparat, welcher der eigenen Körpergrösse einigermassen angepasst ist. Im Falle von Krähen reicht ein Hirn in Walnussgrösse. We could do even better then that, couldn’t we?

Mein ungewolltes Weltwoche-Interview

Veröffentlicht in Nicht kategorisiert by ugugu am Januar 3rd, 2009

Ein Interview von A. B.*

Anonymous: Ja, hallo?

Hallo, hier A. B., von der Weltwoche, ich rufe an wegen des Interviews mit Herrn Stegmaier.

Ist Momentan nicht erreichbar, aber wenn sie wollen, können sie mit Ugugu sprechen?

…wir haben doch eben vereinbart…

*knicksknacks in der Leitung*

…Aloha, hier Ugugu! Sie wollen mit mir plaudern oder gar ein Portrait machen?

Ich möchte im Moment gerade kein Porträt machen. Sondern von den Organisatoren der Aktion wissen, warum sie die Predigerkirche besetzen.

Ähm, ich gehöre nicht zu den Organisatoren, aber wenn ich schon jemand von der Weltwoche am Draht habe: Warum weigern Sie sich eigentlich konsequent die Probleme von Sans-Papiers zur Kenntnis zu nehmen?

Wir haben gar nie über Ihre Aktion in der Predigerkirche geschrieben. Ich bitte bloss um eine Klärung. In Ihrem Communiqué fordern Sie ein «Bleiberecht für alle». Das heisst, jeder, der in die Schweiz kommen will, darf hier bleiben?

Huh? Ich verschicke keine Communiqués. Sehr «unbloggish» sowas. Aber wenn sie mich fragen: Ein Bleiberecht für Härtefälle finde ich ok. In der Predigerkirche geht es offensichtlich um Härtefälle. Menschen, die seit Jahren hier leben, hier integriert sind. Viel Arbeiten, aber über keine Papiere verfügen. Alles klar?

Dann gibt es auch solche, die nach Ihrer Meinung ausgeschafft werden sollten?

Mit Zwangsmassnahmen? Nä! Kostet den Steuerzahler eindeutig zu viel. Bringen tut’s überhaupt nix. Erkundigen Sie sich mal beim Kanton Genf: Rückkehrquoten wie in anderen Kantonen, aber ohne Zwang. Dazu muss man Flüchtlinge doch nicht einbuchten, fesseln, knebeln oder was sonst noch grad modern ist. Sowas kann bös ins Auge gehen, übrigens.

In einem Dutzend Fälle, die Sie auf Ihrer Website aufführen, habe ich keinen Einzigen gefunden, der achtzehn Monate lang in Ausschaffungshaft sass. Und auch keinen, bei dem präzis erklärt würde, warum hier ein Menschenleben in Gefahr ist. Allen Betroffenen wurde nach einer genauen Abklärung das Asyl verweigert, sie wurden ausgewiesen – doch sie weigern sich, Papiere zu beschaffen und aus der Schweiz auszureisen. So einfach ist das.

Sie gehören aber zu ganz hartnäckigen Sorte: Ich BLOGGE und habe keine Homepäge. Appropos, gucken Sie mal im Internet nach: Es gibt sie, diese Fälle, auch im Kanton Zürich. Ausserdem: Viele Menschen können nicht heimreisen, weil ihre Heimatländer sie nicht zurücknehmen. Für solche Fälle sind im Gesetz Härtefallregelungen vorgesehen, so wie man das bei der Abstimmung zur Asylvorlage versprochen hat. Im Kanton Zürich wird diese Regelung nicht angewendet. Anders als etwa im Kanton Waadt. Das ist doch nicht normal, oder?

Die Waadt hat jahrelang überhaupt niemanden ausgeschafft und sich damit über geltendes Recht hinweggesetzt. Auch Sie setzen sich mit Ihrer illegalen Besetzungsaktion über den Rechtsstaat hinweg. Wenn Sie sich schon auf das Recht berufen, dann haben Sie eine ganze Palette von legalen Mitteln, um Ihre Anliegen einzubringen – mit einer Initiative zum Beispiel.

Pipapo, Korinthenkackerei. Schon mal was von zivilem Ungehorsam gehört? Überhaupt: Vorbildlich was da im Kanton Waadt an Engagement geleistet wird. Von der Politik, von normalen Bürger und tataa… auch von Journalisten, die unablässig Missstände in der Schweizer Flüchtlingspolitik aufdecken. Falls Sie sich auf den aktuellen Stand der Dinge bringen wollen, hier ein ganz heisser Blogtipp.

Sie weichen aus. Sie setzen sich ja nicht für den konkreten Härtefall X oder Y ein, Ihnen geht es ums Prinzip, Sie fordern globale Lösungen für alle. Und Sie tun das nicht mit legalen politischen Mitteln, weil Sie wissen, dass Sie mit Ihren Anliegen beim Volk keine Mehrheit finden.

Hören Sie mir überhaupt zu? Ich will doch nicht die Welt retten. Ich gehe höchstens manifestieren damit ALLE Härtefälle (also Menschen, auch er hier zum Beispiel) hier bleiben dürfen und nicht schikaniert werden. Daran ist nichts undemokratisch oder illegal; erst wird etwas zum Thema, dann geht man Unterschriften sammeln, und dann stimmen wir darüber ab. Mal gewinnt Bauer, mal Ugugu. So läuft das halt in der Demokratie.

Backup

Veröffentlicht in Nicht kategorisiert by ugugu am Januar 2nd, 2009

Mein Entscheid steht fest, ich gehe morgen Samstag in die Kirche, oder zumindest auf den Platz davor. Ein Bericht hier in diesem Blog wird es aller Voraussicht nicht geben, ihr müsst also schon selbst vorbeischauen…

Verspätete Weihnachtspredigt…

Veröffentlicht in Nicht kategorisiert by ugugu am Januar 1st, 2009

…oder eine Art Neujahrsansprache

(via bleiberecht.ch)

Haut rein!

Veröffentlicht in Nicht kategorisiert by ugugu am Dezember 22nd, 2008

Der Winter ist noch lang, die Badesaison noch weit, und um die Finanzkrise kümmern wir uns im nächsten Jahr. Auf ein fröhliches Wiederlesen im Zweitausendneun. Plane einen kurzen Abstecher in wärmere Gefilde…

Schade eigentlich…

Veröffentlicht in Nicht kategorisiert by ugugu am Dezember 22nd, 2008

…ist Etienne Dumont nicht Wirtschaftsjournalist oder Bundeshausredaktor geworden. Es gehört übrigens zu einer meiner stetig wachsenden Grundüberzeugungen, dass es heutzutage kaum noch Journalisten gibt, die «etwas» von der Norm abweichen. Geschweige denn Verleger, die so jemanden auch einstellen würden.

1 Jahr Journischredderei

Veröffentlicht in Nicht kategorisiert by ugugu am Dezember 20th, 2008

Man darf gratulieren…

Endlager

Veröffentlicht in Nicht kategorisiert by ugugu am Dezember 20th, 2008

Für geografische Nieten wie mich, die sich immer mal wieder fragen, wo ist eigentlich der Randen, der Wellenberg oder das Zürcher Weinland, hat die «NZZ» endlich mal ein nettes Endlager-Widget gebastelt. Das ist jetzt vielleicht grafisch nicht ganz so toll umgesetzt, aber es zeigt trotzdem, mit welch einfachen Mitteln man in diesem Internetz sinnvoll Zusammenhänge einfach Darstellen kann, wenn man den will.

Ich persönlich bin ja immer noch überzeugt, dass man diesen Strahlekram gar nicht erst Endlagern sollte, weil das menschliche Hirn von der Speicherkapazität her schlicht überfordert ist, sich an Dinge zu erinnern, die vor hunderten, geschweige denn tausenden von Jahren, irgendwo verbuddelt wurden. Aber die Stromlücken-Experten wollen das so. Weil «Endlager», das tönt so beruhigend. Allerdings habe ich bis heute noch kein vernünftiges Argument gehört, warum man das Zeug nicht oberirdisch lagern sollte, sagen wir mal, bis man es bequem mit dem Space-Taxi mindestens auf den Mond verfrachten kann.

Tamedia trennt sich von Facts 2.0

Veröffentlicht in Nicht kategorisiert by ugugu am Dezember 19th, 2008

Was soll man dazu noch gross sagen. Seit der Nomination für die Big-Brother-Awards sind die Besucherzahlen ins Bodenlose gesunken, die Facts-Community ist abgewandert und Tamedia hat eine Kosten- und Risikoposition weniger. Die alternative Lesart: Solche «Höseler»-Entscheide was Internetprojekte anbelang, gehören offensichtlich kurz vor Weihnachten zum Standardprogramm. Bei welchem Verlag auch immer.

Vielleicht ist der Totengräbereffekt von Zwitscher et al., wie er derzeit von Marketieren und Netzpropheten aller Art, vor allem für Blogs an allen Ecken und Enden ausgerufen wird, gerade für Projekte wie Facts, Yigg oder Rivva doppelt durchschlagend. Hinweise auf lesenswertes wird getwittert, gefacebooket oder sonstwo verwurstelt, was bleibt ist das Gadget-Medien-Marketing-Kreisverlinkungs-SEO-Hintergrundgeräusch. Man kann dem durchaus etwas positives abgewinnen: Reines Content-Syndizieren ist kein Business-Modell. Ausser man heisst Google, und selbst dort mit abnehmendem Erfolg.

Gut möglich, dass 2009 ein «Megacomeback» von Blogs ausgerufen wird. Natürlich zuerst von denjenigen, die das Ende der Blogkultur in diesem Jahr am fleissigsten herbeigeschrieben haben. Nur: Weil sich die Sache weiter in die Breite entwickelt, ein paar A-, PR- und Kaufblogger sich um Links balgen, neue Tools gehyped werden, oder neue Aggregatoren kommen und gehen, heisst das für Blogs im Allgemeinen noch überhaupt gar nix.

Stille Nacht

Veröffentlicht in Nicht kategorisiert by ugugu am Dezember 18th, 2008

Nein, das ist keine Vorschau auf das Jahr 2009, sondern der Advents-Countdown von «SF»-Suppiduppi- Service-Publique. Also mich stimmt sowas auch nicht unbedingt vorweihnächtlich, aber der Nikolaus als Sprengmeister, das hat was. Und überhaupt, seit meinem Austritt sehe ich diese Dinge ohnehin etwas entspannter. Ob ich am 24. Dezember doch mal wieder SF schauen sollte?

Cara Vecchia Zia

Veröffentlicht in Nicht kategorisiert by ugugu am Dezember 18th, 2008

Man liest so wenig. Über die Westschschweiz und über das Tessin. Aus Korrespondenten wurden freie Mitarbeiter. Das war in der letzten Sparrunde die Devise der grossen Schweizer Zeitungen. Insofern bin ich jetzt fast etwas überrascht über die Protestnote der Tessiner Regierung (PDF) an die «Neue Zürcher Zeitung», den Reporter im Tessin bitte nicht abzuziehen, beziehungsweise nicht dem stähelinschen Sparwahn zum Opfer fallen zu lassen. Aber was soll’s, über den Nahen Osten informiert man sich heutzutage auch vorwiegend via Journalisten, die sowas als Hobby neben ihrem Job betreiben. Kennt jemand interessante Blogs aus dem Nahen Süden?

Malte Crunsht

Veröffentlicht in Nicht kategorisiert by ugugu am Dezember 17th, 2008

Ein prächtiger Zoomer-Nachruf, gefunden bei Ché Atkins.

So einfach ist das…

Veröffentlicht in Nicht kategorisiert by ugugu am Dezember 17th, 2008

«Das erste ist aber: Den Mund aufmachen! Und das wenn möglich nicht
in irgendwelchen gediegenen Journalistenzirkeln, sondern öffentlich».

Mal was für Rätselfreunde: Bildlegende des Tages

Veröffentlicht in Nicht kategorisiert by ugugu am Dezember 16th, 2008

raser

Wer den dazugehörigen Artikel (ein journalistisches Bijou, ich sags euch) als erstes findet, für den schnalz ich dreimal mit den Fingern. Soviel sei verraten: Die Bildlegende gehört NICHT zur Headline des Tages. Hat aber auch eine tolle Headline. Mit Google suchen zählt nicht.

Onlinereports (…anonymes Heckenschützenrating)

Veröffentlicht in Nicht kategorisiert by ugugu am Dezember 16th, 2008

In Runde 1 gab es Haue von Mara, Metablog und logischerweise Infamy. In Runde 2 von bazonline-Chef Messmer. Mehr fällt mir dazu leider auch nicht ein, also kommen wir direkt zur Bewertung von «Onlinereports.ch» :

Stil: Aus der Feder des Betreibers, angriffig, satirisch, polemisch bis hetzerisch.

Sprache: Tipptopp. Ein Korrektorat würde nicht schaden. Muss aber nicht sein, haben Blogs auch nicht.

Allgemein: Greift Themen auf, die es auch in den «Baslerstab» (und nur ganz selten in Strickblogs) schaffen. Inhalte für Nicht-Bebbi weniger zugänglich.

Schwachpunkte: 1. Unverlinkbar. 2. Sollte mehr Mut zur Transparenz haben und auch Reaktionen von «anonymen Heckenschützen» zulassen. Wie wär’s mit einem Grundkurs Web 2.0?

Nationalität: Helvetier /Alemanne / Römer oder Österreicher

Note to myself: Dieses Knechtli-Schema ist extrem praktisch, muss ich in Zukunft öfters verwenden…

Newshetz

Veröffentlicht in Nicht kategorisiert by ugugu am Dezember 15th, 2008

Ich mag nicht so gerne politische Kampfbegriffe, aber der heutige «BernerBaslerNewsnetzTagiBund»-Aufmacher hat für mich durchaus etwas «faschistoides». Mit Sicherheit aber ist er extrem weltwochig. Bin ich zu überempfindlich? Oder hätte sonst noch in einer der vier Onlineredaktionen, des unterdessen weitreichenstärksten Onlineangebotes der Schweiz, bei jemand die innere Warnlampe aufleuchten müssen? Also mich erinnert das stark an den fremdenfeindlichen rassistischen «Blick»-Boulevardstil der 80er-Jahre…

newsnetz

(Screenshot Newsnetz? Oder doch Winkelried.info?)

Dabei hätten die dort beim «Tagi» in der Redaktion auch ein paar kluge Köpfe. Gerade beim Thema Raser frage ich mich wieder einmal: Wieso verlinken die eigentlich die eigenen Inhalte mit Inhalt in diesem Zusammenhang nicht?